Wie nach Indien reisen?

Indien ist ein faszinierendes Land, das viele nur aus Büchern und Filmen kennen. Wer dieses Land einmal selbst besuchen möchte, benötigt zuvor eine Reisegenehmigung. Früher war das nur mit einem Visum möglich. Dieser Vorgang ist zeitaufwändig und teuer. Seit einiger Zeit hat die indische Regierung das e-Tourist Visa on Arrival Programm eingeführt. Mit diesem Programm können Bewohner ausgewählter Staaten nach amerikanischem Vorbild die Genehmigung online beantragen. Es müssen keine Originaldokumente eingereicht werden und auch der Besuch in einem Konsulat entfällt.

Der Antrag auf ein Visum für Indien ist innerhalb kurzer Zeit ausgefüllt. Allerdings kann die Bearbeitung ein paar Tage im Anspruch nehmen, so dass es sinnvoll ist, ihn rechtzeitig vor dem Abflug zu stellen. Die Behörden empfehlen, in mindestens vier Tage vor der Abreise zu beantragen Die Reise muss dann innerhalb von 30 Tagen erfolgen. Der Interessent darf nur als Tourist, zu einer geschäftlichen Besprechung oder zu einer medizinischen Behandlung nach Indien reisen. Eine Einreise zum Beispiel für ein Studium ist mit diesem Visum nicht möglich. Wer das möchte, benötigt ein reguläres Visum. Der Reisepass muss noch mindestens sechs Monate gültig sein. Es muss entweder eine Rückreiseticket oder ein Ticket für die Weiterreise vorhanden sein. Außerdem ist ein Nachweis der finanziellen Mittel notwendig, um sich den Aufenthalt in dem Land leisten zu können. Wer einen pakistanischen Pass besitzt, kann mit einem e-Visum nicht einreisen. Jeder Reisende – auch Kinder – benötigen einen eigenen Antrag.

Für das e-Visum für Indien ist die gescannte Fotoseite des Reisepasses und ein digitales Foto notwendig. Der Reisepass muss im PDF-Format vorliegen. Die Dateigröße kann zwischen 10 kB und 300 kB betragen. Das Passfoto bitte im JPEG-Format mit einer maximalen Dateigrößte von 1 MB einreichen. Falls es größer sein sollte, das Foto mit einem geeigneten Programm verkleinern. Die indische Regierung hat genaue Vorstellung von dem Foto, die ein wenig von den deutschen Behörden abweichen. So muss das Bild quadratisch sein. Das Gesicht befindet sich in der Mitte des Bildes, der Hintergrund ist am besten weiß. Auf dem Gesicht dürften keine Schatten liegen und das Foto muss randlos sein.

Nachdem der Antrag gestellt wurde, erhält der Antragsteller eine Referenznummer. Anhand dieser kann er immer den Status des Antrags überprüfen. Wenn der Antrag genehmigt wurde, erhält er das e-Viums mit einer E-Mail. Diese muss er sich ausdrucken und immer bei sich tragen. So hat er jederzeit einen Nachweis, dass er über ein gültiges Visum verfügt. Der Aufenthalt ist nicht nur auf 30 Tage im Jahr beschränkt, sondern dieses Visum kann auch nur zweimal in einem Jahr beantragt werden. Trotz dieser Einschränkungen bedeutet dieses Visum für den Indienurlauber eine große Erleichterung, da die Beschaffung eines Visums mit einem höheren Aufwand verbunden ist. Die gewonnene Zeit kann der Tourist in eine gute Reisevorbereitung investieren.

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